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Urlaub in Sassnitz

Die zweitgrößte Stadt der Insel ist Urlaubs- und Erholungsort und das Tor zur Welt für Schiffsreisende

Sassnitz liegt im Nordosten der Insel Rügen auf der Halbinsel Jasmund.

Sassnitz ist heute für die einen Durchgangsort für Fährreisende nach Skandinavien, Russland sowie ins Baltikum und für andere Urlaubs- und Erholungsort.
Hier wohnen 10.000 Menschen und die Stadt ist die bedeutendste Hafenstadt der Insel Rügen. Fährschiffe überqueren die Ostsee nach Trelleborg und Ystad in Schweden und Rönne (Bornholm) in Dänemark. Vom nahe gelegenen Mukran aus geht es nach Kleipeda in Litauen und Kaliningrad in Russland.
Mit seiner Lage direkt an der Ostseeküste, der unmittelbaren Nähe zu den Kreidefelsen des Königsstuhls und dem Nationalpark Jasmund hat Sassnitz eine Umgebung die viele Urlauber begeistert. Wegen der guten Infrastruktur und einem umfangreichen Angebot an Freizeit- und Sportmöglichkeiten ist Sassnitz ein staatlich anerkannter Erholungsort.

Mit dem Bau der Ostmole im Jahre 1889 wurde ein Schutzhafen geschaffen, der mit der Anbindung an das Schienennetz 1891 die Grundlage für den Anfang des 20. Jahrhunderts beginnenden Fährverkehr zwischen dem schwedischen Trelleborg und Sassnitz schuf. So entwickelte sich Sassnitz bis in die 80er Jahre des 20. Jahrhunderts zum Ausgangspunkt für Fahrten ins Baltikum und nach Skandinavien sowie zum Standort der Hochseefischerei. Als Mitte der 1980er Jahre ein neuer Hochseehafen in Mukran, einem Ortsteil von Sassnitz, in Betrieb genommen wurde, wandelte sich das Bild von Sassnitz noch mehr in Richtung Tourismus und Ferienort.

Schon Mitte des 19. Jahrhunderts hatten erste Erholungssuchenden den Ort entdeckt, der auch heute noch ein Hauptzugang zum Nationalpark Jasmund ist. Die frische Seeluft, das Treiben am Hafen, die dunklen Buchenwälder und die Kreidefelsen lockten auch Persönlichkeiten wie Kaiserin Auguste Victoria, den Wiener Komponisten Johannes Brahms oder den Maler Caspar David Friedrich nach Sassnitz.
Heute ist die Stadt mehr und mehr auf dem Weg zu einem großen und abwechslungsreichen Urlaubsort. Bei einem Spaziergang von der Strandpromenade auf die mit 1.450 Metern längste Außenmole Europas flaniert man an etlichen Cafés, Restaurants und Bars vorbei. Hier kann man bei verschiedenen Reedereien Tages- oder Stundenausflüge zu den Kreidefelsen, zum Kap Arkona oder Inselrundfahrten unternehmen. Am Hafen gibt es Museen für den Hafen selbst, für Fischerei, und für Unterwasserarchäologie. Wer sehr zeitig am Morgen aufsteht, kann die Fischer bei der Heimkehr in den Hafen beobachten und ihren fangfrischen Fisch erwerben. Aber auch später am Tag wird rund um den Hafen Fisch, ob frisch, geräuchert, sauer eingelegt oder frittiert, im Brötchen oder pur angeboten und verkauft.
Ein weiterer Ausflugstipp ist der einzige Tierpark der Insel, in dem vor allem heimische Tierarten zu entdecken und zu beobachten sind.

Aber wie eingangs schon erwähnt, ist Sassnitz für viele der Hauptzugang für Rad- und Wandertouren durch den Nationalpark Jasmund, zum Beispiel zum Königstuhl mit dem 2004 eröffneten Nationalparkzentrum Königstuhl, dem Herthasee oder zur Waldhalle am Wissower Berg. Aber auch ohne direktes Ziel kann man im Nationalpark viel entdecken, denn in den vielfältigen Lebensräumen wie den Wäldern, der Steilküste und den Blockstränden, in Bächen und Mooren findet man neben Rothirsch, Rehwild und Schwarzwild, auch Seeadler, Kraniche und Mehlschwalben, sowie diverse Schlangen-, Molch-, Unken- und Froscharten.

Das Ortsbild ist sehr vielseitig und wechselhaft. Neben wunderbar restaurierten Villen im Bäderstil, welche heute häufig Pensionen, Hotels oder Ferienwohnungen beherbergen, der schönen St. Johanniskirche und dem Rathhaus, gibt es noch weniger ansehnliche Straßenzüge und Gebäude, wie das Rügenhotel, die leider noch nicht restauriert sind und im Dornröschenschlaf auf einen Investor warten.

Bei all seiner Vielseitigkeit, eines hat Sassnitz nicht - einen Sandstrand. Aus diesem und anderen Gründen lohnen sich Ausflüge nach Binz, Göhren und Sellin, sowie nach Norden zu den kilometerlangen Sandstränden der Schaabe.

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