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Urlaub in Greifswald

Greifswald ist die älteste Universitätsstadt Norddeutschlands. Die liebevoll restaurierte Altstadt, die gotischen Backsteinkirchen und die Nähe zur Ostsee und zu den Inseln Usedom und Rügen haben die Stadt zu einem wichtigen Wirtschafts- und Tourismusstandort werden lassen.

Greifswald hat etwas über 50.000 Einwohner und liegt an der Mündung des Flusses Ryck. Es ist sehr gut über die Bundesautobahn 20 zu erreichen. Die Stadt befindet sich zwischen Rügen und Usedom und hat durch den Greifswalder Bodden einen direkten Zugang zur See.

Die Gründung der Stadt beruht auf mittelalterlichen Traditionen: Vom damaligen Fürsten erhielt der Ort an der Ryck mit dem Kloster Eldena Marktrechte und einige Jahre später auch das Stadtrecht. In späteren Zeiten wurde Greifswald in die Hanse aufgenommen und bekam Aufschwung durch die neuen Handelsbeziehungen. Bereits 1456 gründete man die damals einzige Universität in Mecklenburg Vorpommern, so dass Greifswald als Wissenschaftsstandort schon früh verankert war. Ein Blick ins alte Universitätsgebäude ist lohnenswert. Mehrere Kriege mit Schweden und Dänemark prägten die Folgezeit.

Bemerkenswert ist, dass Greifswald von den Zerstörungen des 2. Weltkrieges verschont geblieben ist, vor allem, weil der damalige Stadtkommandant sich für die kampflose Übergabe an sowjetische Truppen entschieden hatte.
So blieb die historische Altstadt erhalten, verlor jedoch bis 1989 viel Substanz. Die noch erhaltenen Gebäude der historischen Altstadt sind mittlerweile aufwendig restauriert worden.
Sehenswert in Greifswald sind die drei großen Backsteinkirchen Dom St. Nikolai, St. Marien und St. Jacobi. Das Wahrzeichen der Stadt ist der Dom St. Nikolai, der mit der Spitze seines Turmes auf die gesamte Stadt herabzublicken scheint. Der zum größten Teil gotisch geprägte Dom befindet sich in der Nähe des Rathauses und des Marktplatzes. Einen wunderbaren Blick über die Stadt erhält der Besucher, wenn er die 264 Stufen bis zur Aussichtsgalerie in 60 Meter Höhe hinaufsteigt. Die größte Glocke des Turmes nennt man liebevoll Bet- und Professorenglocke, deren wundervollen Klang man heute noch an speziellen Feiertagen oder akademischen Festtagen hören kann.

Die St. Marienkirche ist von den drei Kirchen in Greifswald die älteste: Typisch für die norddeutsche Region ist der Backsteinbau.

Die Wiecker Holzklappbrücke liegt im denkmalgeschützten Fischerdorf Wieck, die mit 55 Metern Länge und 8 Metern Breite eine Verbindung über den Fluss Ryck der beiden Ortsteile Wieck und Eldena herstellt. Heute dient die Brücke nicht mehr der Schiffahrt, sondern ausschließlich als Fußgängerbrücke.

Wer sich vom Sightseeing erholen möchte, kann sich unmittelbar in Wieck an den Strand setzen und ein nahezu maritimes Flair spüren.
Ganz in der Nähe der Stadt befindet sich das Kloster Eldena, ein Zisterzienserkloster, das nur noch als Ruine erhalten ist. Der Künstler Caspar David Friedrich hat dieses Ensemble mehrfach als Motiv für seine Bilder gewählt.
Auch wenn der Hafen von Greifswald heute nicht mehr ökonomisch genutzt wird, so ist er dennoch einen Spaziergang wert. Für Besucher stehen dort alte Schiffe und Boote, die einen in die alte geschäftige Zeit der Hansestadt zurückversetzen können. Nicht weit vom Hafen kann der Besucher die 2 Kilometer langen alten Wallanlagen, die schönste Promenade Greifswald, erkunden. Die Wallanlagen sollten die Stadt vor feindlichen Übergriffen schützen. Die historische und literarisch berühmte Figur des Generals Wallenstein bemächtigte sich im 30-jährigen Krieg um 1627 dennoch der Stadt und ließ dann seinerseits die Befestigungsanlagen weiter verstärken. Das wiederum hielt die Truppen Gustav Adolfs IV. von Schweden nicht ab. Im Jahr 1631 nahmen sie die Stadt kampflos ein.

Die Einwohner Greifswalds und die Besucher betonen auch immer wieder die sehr gute Infrastruktur und die vielseitigen Einkaufsmöglichkeiten. Auch kulturell bietet die Stadt einiges wie Konzerte in den Pfarrkirchen oder Jazz-Festspiele.
Die Stadt hat einen hübschen Heimattiergarten, einen Botanischen Garten und ein Arboretum.

Naturfreunde können auf weitläufig ausgebauten Fahrrad- und Wanderwegen die Umgebung der alten Hansestadt erkunden wie z. B. auf der südlichen Küstenroute, der Schwedenstraße.
Auch Städte wie Wismar, Rostock und Stralsund liegen nicht weit entfernt und sind mit dem Auto in weniger als einer Stunde gut zu erreichen.

Für Entspannung und Erholung gibt es das Freizeitbad Greifswald mit Schwimm- und Badeberreich, Saunalandschaft und Fitnessangeboten.

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